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Ostfriesland

Ostfriesland liegt im Nordwesten Deutschlands zwischen Ems/Dollart und dem Jadebusen. Im Norden bildet ein langer Küstenstreifen zur Nordsee die natürliche Grenze. Der Küste vorgelagert sind nur noch die ostfriesischen Inseln. Im Süden schließt sich das Emsland an.

Erste geschichtliche Nachweise zur Besiedelung Ostfrieslands finden sich bereits ca. 2500 v.Chr.  Einer der herausragendsten archäologischen Funde aus dieser Zeit ist der "Pflug von Walle", der 1927 in Walle (heute ein Stadtteil Aurichs) gefunden wurde. 

Heute ist die ostfriesische Lanschaft vor allem durch Marsch und Geest, Moor und Meer geprägt. Hier finden sich sowohl historische als auch moderne Windmühlen, Leuchttürme, Wassertürme, Burgen und Schlösser, historische Kirchen mit ihren alten Orgeln und Kirchtürmen und auch lebendige Städte. 

Eines der Hauptfortbewegungsmittel in Ostfriesland war und ist das Fahrrad. Dementsprechend zieht sich  ein enges Radwegenetz durch Ostfriesland. 

Einige Sehenswürdigkeiten:
Ewiges Meer: Das "Ewige Meer" ist der größte Hochmoorsee Deutschlands und heute ein Naturschutzgebiet. Er ist ca. 1.800 m lang und 900 m breit und liegt nördlich von Aurich zwischen Berumerfehn und Westerholt. In dem Naturschutzgebiet leben zahlreiche seltene Pflanzenarten und viele interessante Vögel. An der nördlichen Seite gibt es einen rund 2 km langen Holzbohlenweg, von dem aus man sowohl die noch recht ursprüngliche Moorlandschaft als auch das Meer selbst beobachten kann. Der vorhandene Moorlehrpfad informiert über sowohl über die Geschichte als auch über die Natur.

 è  Ewiges Meer: Streifzüge durch die Ewigkeit
Nordseeküste / Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer:
Die Hauptattraktion Ostfrieslands sind und bleiben die Nordseeküste und die davor liegenden Inseln. Im Sommer am Sandstrand baden, Wanderungen im davor liegenden Wattenmeer oder auf den Deichen, Radtouren entlang der Küste, das ist für uns (und auch viele andere) Erholung pur. Wir genießen allerdings nicht nur die schönen Sommermonate, wir lieben es auch, bei Wind und Wetter zu jeder Jahreszeit an die Küste zu fahren und auch die Kraft der Natur zu erleben. Und auch ein Besuch der Inseln ist ein Erlebnis für sich, sowohl im Sommer mit viel Betrieb als auch in der Winterzeit, wo man fast für sich allein ist.

Die Landschaft vor der Küste, also Wattenmeer, Salzwiesen und Dünen, Sandbänke, Strände und Priele sind seit 1996 als Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer unter Schutz gestellt. Das Schutzgebiet beginnt am seeseitigen Deichfuß der niedersächsischen Nordseeküste zwischen dem Dollart und der Elbmündung und schließt auch die unbebauten Bereiche der Ostfriesischen Inseln mit ein. Die Unesco erklärte 2009 fast das ganze Wattenmeer zum Weltnaturerbe. Es umfasst den niederländischen, den niedersächsischen und den schleswig-holsteinischen Teil des Nationalparks.

 è  Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
Greetsiel / Leybucht:
Das Fischerdorf Greetsiel zählt zu den Perlen in Ostfriesland. Wenn man in den Ort hineinkommt, wird man gleich von den bekannten Zwillingswindmühlen begrüßt. Der Ort selbst ist geprägt von den vielen malerischen engen Gassen, an denen noch viele historische Giebelhäuser stehen. Und direkt vor dem Siel liegt im alten Hafen die Krabbenkutter. Für uns immer wieder ein Genuss, in einem der vielen Restaurants oder Cafés eine Pause einzulegen. Natürlich gibt es hier auch leckere Fischgerichte.
Und wer ein wenig wandern mag - der kann z.B. zum (aus den Otto-Filmen bekannten) rot-gelb gestreiften Pilsumer Leuchtturm laufen.

Die Leybucht ist die zweitgrößte ostfriesische Bucht und reichte in ihrer größten Ausdehnung im 14. Jahrhundert bis an Marienhafe und Norden heran. Diese Bucht wurde übrigen auch von den Seeräubern um Klaus Störtebeker genutzt, um nach Marienhafe zu gelangen, wo sie um diese Zeit ihren Zufluchtsort hatten. Durch Eindeichungen und Landgewinnung ist die Leybucht in ihrer Ausdehnung heute wieder deutlich kleiner. 

 è  Greetsiel
Klosterkirche Ihlow: Im Jahr 1228 gründeten Mönche im Ihlower Wald die Zisterzienserabtei Schola Dei. Sie gehört bis zu ihrer Auflösung im Zuge der Reformation (1529) zu den bedeutendsten und größtern Klöstern im niederländisch-nordwestdeutschen Raum. Die Ihlower Äbte spielten in dieser Zeit eine wichtige Rolle in der Politik, Kultur und Religion in und um Ostfriesland. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, die Klosterkirche wurde abgerissen (später auch die weiteren Gebäude) und das Material tlw. auch für andere Gebäude verwendet, so wie es in diesen Zeiten üblich war. Der Altar der Klosterkirche steht heute in der Lambertikirche in Aurich. 

Im Zuge von Ausgrabungen (seit 1973) wurde die Fundamente der Klosterkirche und weitere Teile wieder entdeckt. In den Jahren 2005 bis 2009 entstand auf dem Grund der Fundamente eine Holz-Stahl-Rekonstruktion, die die Dimensionen der Kirche wiedergeben soll. Unterhalb der ehemaligen Klosterkirche wurde ein „Raum der Spurensuche“ (Raum der Stille) eingerichtet. Hier können Besucher auf Ebene der Pfeiler- und Mauer-Fundamente die spirituelle Dimension der Abtei Schola Dei sowie deren Geschichte erleben.

 è  Wikipedia: Kloster Ihlow 
 è  Stille Räume Kloster Ihlow

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