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Aurich

Die Geschichte der Stadt Aurich lässt sich bis in das 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Siedlung entstand um die Lambertikirche, welche von dem Grafen Moritz von Oldenburg gestiftet und dem Heiligen Lambertus geweiht wurde.  Der wuchtige Kirchturm, der sich in heutiger Form seit 1662 zeigt, ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Schon im Mittelalter erhielt Aurich ein Schloss, allerdings ist davon heute nur noch die "Neue Kanzlei" erhalten. Gegenüber der "Neuen Kanzlei" erhebt sich das heutige Schloss von 1852. Die alten Wallanlagen, deren Ursprünge bis in das frühe Mittelalter zurückreichen, sind teilweise noch vorhanden. Sie umfassen Aurich Altstadt, die vor allem in der Burgstraße erhalten geblieben ist, aber auch in der Osterstraße sowie der Nürnberger Straße sind heute noch Zeugen aus der Vergangenheit zu finden. Am Stadtrand finden sich auch noch mehrere alte Windmühlen, darunter mit der Stiftsmühle die größte Windmühle in Ostfriesland.

Heute präsentiert sich Aurich als eine moderne, aber auch traditionsbewußte Stadt. Die 1975 entstandene und in den folgenden Jahren erweiterte Fußgängerzone lädt zum gemütlichen Einkauf sowie zum Bummeln und Verweilen ein. Geschäftshäuser verschiedenster Branchen wechseln sich mit mit alten, gepflegten Bürgerhäusern und Cafe's sowie Restaurants ab. Auf dem Zentrum der Innenstadt, dem Marktplatz, findet dreimal wöchentlich ein Wochenmarkt statt, auf dem frischeste Ware aus der Umgebung erworben werden kann.

Sehenswürdigkeiten:
 Lambertikirche:
Die heutige Kirche wurde 1835 im Stil einer klassizistischen Kirche fertiggestellt. Sie beruht auf den Plänen des Auricher Baumeisters Kommerzienrat Conrad Bernhard Meyer. In der Kirche steht der "Ihlower Altar", ein Antwerpener Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, der zuvor in dem Kloster in Ihlow gestanden hatte.

Neben der Kirche steht der wuchtige, freistehende Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert. Dieser Glockenturm ist eines der weithin sichtbaren Wahrzeichen unserer Stadt.

 è   Lamberti-Kirchengemeinde
 Ostfriesische
 Landschaft:
Die Ostfriesische Landschaft ist das älteste Ständeparlament in Europa. Es befindet sich im Süden des Bgm.-Müller-Platzes. Im Gebäude werden heute Kunstschätze Ostfrieslands gezeigt. Besonders sehenswert ist auch das im Gebäude enthaltene Fürstenzimmer mit der Ahnengalerie der ostfriesischen Fürsten.

Inhaltlich ist die Ostfriesische Landschaft heute ein Regionalverband für Kultur, Wissenschaft und Bildung. Die Aufgaben umfassen die archäologische Denkmalpflege, historischer Landesforschung über wissenschaftliche Literaturversorgung, unterschiedlichste Kulturveranstaltungen sowie die fachliche Beratung von Museen, Förderung der Regionalsprache und den Kulturtourismus sowie die Unterstützung von Lehrern und Schulen.

 è  Ostfriesische Landschaft heute
 Upstaltsboom: Bis zum 14. Jahrhundert war der Upstaltsboom (ein künstlicher Hügel) im Südwesten der Stadt Aurich die Versammlungsstätte (Thingstätte) der freien Friesen. Hieran erinnert auch die auf dem Hügel errichtete Steinpyramide (1833). Der Upstaltsboom gilt heute noch als das Symbol für die Zusammengehörigkeit der Friesen und erscheint auch als Symbol im Wappen der Stadt Aurich.
 Auricher Schloss /
 Neue Kanzlei
 (Marstall):
Im Jahre 1448 errichtete der Auricher Graf Ulrich Cirksena an der Stelle des heutigen Schlosses eine Burg. Nach dem Ende der Herrschaft der Fürstenfamilie Cirksena Ende des 18. Jahrhunderts verfiel die Burg unter französischer, preußischer und hannoverscher Herrschaft, so dass sie 1852 niedergerissen wurde. Das heutiger Schloss wurde auf den Grundmauern der alten Burg errichtet und im Jahre 1855 fertiggestellt.

Das älteste Gebäude auf dem Schlossplatz ist der 1588 durch den ostfriesischen Grafen Edzard II. errichtete Marstall, der alte höfischer Pferdestall errichtet wurde. In den Jahre 1731-1732 wurden das Obergeschoss durch den Fürsten Georg Albrecht in barocker Form umgestaltet. In der Brüstung finden sich noch heute seine Initialen. Das Obergeschoss wurde nach dem Umbau durch die fürstliche Verwaltung genutzt; seit dieser Zeit wurde das Gebäude auch als "Neue Kanzlei" bezeichnet.

 è  Wikipedia: Auricher Schlossbezirk
 Stiftsmühle: Die Stiftsmühle im Westen von Aurich ist mit einer Gesamthöhe von 29,95 m die größte Kornwindmühle in Ostfriesland. Sie stammt aus dem Jahre 1858 und ist voll funktionsfähig. Im Inneren der Stiftsmühle ist heute das Mühlenfachmuseum eingerichtet (Sehenswert!). Noch heute wird hier mit Windkraft getreide gemahlen. Das Museum versetzt den Besucher in eine Zeit, in der noch nicht alle Arbeit mit einem Knopfdruck getan war. Von der Galerie aus ist ein herrlicher Rundblick auf die Stadt Aurich und das umgebene Land möglich.

Direkt neben der Stiftsmühle befindet sich im alten Müllerhaus die gemütliche Teestube "Kluntje", welche zu einer gemütlichen Pause unter der Mühle einlädt. Auch finden hier immer wieder kleinere wechselnde Bilderausstellungen statt.

 è  Stiftsmühle
 Historisches
 Museum:
Das historische Museum zeigt die Geschichte Aurichs - von der ersten Geestsiedlung bis hin zur Residenz-, Behörden- und Garnisonsstadt. Dabei wird auch die kulturelle Entwicklung der Bürgertums sowie die Entwicklung des Handels und Gewerbes dokumentiert. Wechselausstellungen befassen sich darüber hinaus mit weiteren interessanten Themen.

Einige Links mit Informationen zu Aurich: 
 è   Homepage der Stadt Aurich