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2004 - Dänemark und Schweden



Wohnmobilstellplatz in Rendsburg
Seit langem war bereits ein Besuch im "Legoland" in Billund geplant. Geschafft haben wir es aber erst in diesem Jahr. Für die Zeit danach war noch keine weitere Planung: Norwegen oder Schweden - wie es gerade hinkommt, sollte auf Legoland folgen. Letztlich ist es Schweden geworden. Doch dazu mehr in unserem nachstehenden Reisebericht: 

25.07.2004 - Von Aurich nach Rendsburg

Unsere Reise begann mit einer Geburtstagsfeier. Am Vormittag starteten wir zunächst zu einem unserer Freunde, der gerade an diesem Tag seinen 40. Geburtstag feierte. Gegen 15.00 Uhr brachen wir dann endgültig in Richtung Norden auf. Die Fahrt verlief bei einem Dauerzustand zwischen Regen und Nieselregen ohne besondere Vorkommnisse. Die Strecke Bremen-Hamburg war recht stark frequentiert, nach dem Elbtunnel in Hamburg verringerte sich der Verkehr mit jedem Kilometer, den wir gen Norden fuhren. 

Gegen 20.00 h haben wir dann Rendsburg in Schleswig-Holstein erreicht. Der Regen hörte langsam auf, so dass wir noch einen Spaziergang entlang dem am Stellplatz gelegenen See wagen konnten.
Der neue Stellplatz in Rendsburg ist super ausgestattet, fast wie ein halber Campingplatz, Dusche WC vorhanden. Die Stellplatzgebühr erscheint uns mit 9 € (2004) für die Ausstattung und Lage angemessen. Wir werden sicherlich mal für ein Wochenende wiederkommen.

26.07.2004 - Von Rendsburg (D) nach Billund (Dk)

Nach unserem ersten Urlaubsfrühstück haben wir uns noch ein wenig in Rendsburg umgesehen. Die Innenstadt war noch ein wenig morgentlich "verschlafen", und so war nur wenig Betrieb. Auch wenn Rendsburg noch einiges mehr zu bieten hat, blieb es heute bei einem kurzen Bummel durch die Stadt, denn es zog uns weiter. Schließlich wollten wir am Nachmittag Billund erreichen. Um ein wenig die Autobahn zu meiden, sind wir über die Bundesstraße nach Flensburg weitergefahren. Die Straße ließ sich sehr gut befahren.


Campingplatz in Billund
In Flensburg haben wir einen Zwischenstopp bei dem Einkaufszentrum "Förde-Park" eingelegt. Aufgrund des gerade heute gestarteten Sommerschlussverkaufs war dort der Bär los. Wir erledigten noch ein paar notwendige Einkäufe und ergriffen anschließend die Flucht – hier war uns heute einfach viel zu viel los. Kurz hinter Flensburg ging es dann schon über die Grenze nach Dänemark. Auf einem Autobahnrastplatz bei Aabenraa haben wir dann unsere Mittagsrast gemacht und dabei zum ersten Mal draußen gesessen.


Eintrittskarte
Anschließend sind wir weiter nach Billund gefahren. Auf dem Campingplatz haben wir dann eine Bleibe für die nächsten Tage gefunden. Der Platz bietet einiges, ein weiterer Vorteil ist die Nähe des Legolandes (ca. 300 m). Als Vor- oder Nachteil ist die Lage des Flughafens von Billund (größter jütländischer Flugplatz) zu betrachten – uns machte es schon Spaß, die startenden Maschinen zu beobachten – bei uns können wir solche Flugzeuge leider nicht betrachten. Abends wurde es dann ruhiger, so dass wir uns auf eine ruhige Nacht freuten.

Kristina ist bereits voller Vorfreude auf Legoland. Sie kann es gar nicht erwarten, morgen endlich hinzukommen.

PS.: Die Karten für das Legoland kann man bereits auf dem Campingplatz erwerben. Dadurch erspart man sich am nächsten Tag das Anstehen an den Kassen und kann direkt in den Park gehen. Übrigens, als ADAC-Mitglied bekommt man gleich 2 Tage Legoland zum Preis für einen – mal ein schöner Rabatt bei einem Eintrittspreis von 180/160 dkr für einen Tag.

27.07.2004 - Legoland / Billund (Dk)


Legoland - alles Lego oder was ?!?
Heute morgen ging es (endlich) nach Legoland. Kristina konnte es kaum erwarten, dass wir losgingen. Vor den Kassenhäuschen bekamen wir einen ersten Schreck – lange Warteschlangen an allen Kassen. Wie gut, dass wir unsere Karten schon auf dem Campingplatz gekauft hatten. So konnten wir direkt in den Park gehen. Eine weitere Überraschung kam dann gleich im Eingangsbereich – mit den Menschenmassen hatten wir nicht gerechnet. Aber zum Glück verteilten sich die vielen Menschen schnell im Park. 

Zunächst einmal besuchten wir die "Keimzelle" des Legolandes, welche sich auch gleich am Eingang befindet. In diesem Bereich waren viele bekannte Städte, Stadtteile und Landschaften aus ganz Europa und Übersee mit unzähligen Legosteinen aufgebaut. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was alles mit Legosteinen machbar ist ... 

Nachdem wir die Bauwerke ausgiebig bewundert hatten, zogen wir langsam durch den Park. Die Fahrgeschäfte und Karussels waren ständig belagert. In dem einen oder anderen Fahrgeschäft sind wir noch zum Zuge gekommen, bei anderen haben wir es nicht geschafft: zum einen gab es recht viele Fahrgeschäfte, zum anderen wurden die Wartezeiten besonders an den Hauptattraktionen im Verlaufe des Tages immer länger (bis zu 60 min). Diese langen Wartezeiten für eine kurze Fahrt (teilweise mal gerade 1 Minute) empfanden wir doch als sehr unangenehm.

Legoland - Turm
Bei einer Burg mitten im Park gab es eine Show: das Burgfräulein hatte sich in einen Ritter verliebt, der Vater war damit nicht einverstanden und versuchte nun auf vielerlei Art und Weise, die Romanze zu verhindern. Da es sich bei der Burg um eine "Wasserburg" handelte, blieb es nicht aus, dass die Schauspieler immer wieder ins Wasser stürzten, was sehr zur Erheiterung des Publikums beitrug. Da die Show ohne Worte auskam, war sie für alle Besucher verständlich. 

Nach rund 8 Stunden haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Kristina war im Gegensatz zu ihren Eltern immer noch topfit – ob sie wohl auch etwas von dem Zaubertrunk der Gallier Asterix und Obelix genascht hat? Jedenfalls hatten wir unsere liebe Mühe, Kristina dann gegen 22.30 h abends in das Bett zu bekommen. 

Unser Fazit am Abend des ersten Tages: Legoland bietet nicht nur Kindern, sondern auch jungen und junggebliebenen Erwachsenen einiges – sicherlich nicht mit einem Freizeitpark wie dem Heidepark vergleichbar, dafür aber auf eine sehr eigene Art überzeugend. Ein Besuch in der Vor- und Nachsaison ist hinsichtlich der Wartezeiten sicher zu empfehlen – aber leider sind die Schulferien nun einmal in der Hochsaison.

28.07.2004 - Legoland / Billund (Dk)


Legoland - Western Town
Heute morgen ging es nun zum zweiten Mal nach Legoland – mit den gestrigen Erfahrungen haben wir uns dieses Mal früher auf den Weg gemacht. Heute morgen hatten wir wieder ein wenig Nieselregen. Dementsprechend auch etwas weniger Andrang. Dadurch konnten wir mit den ganz begehrten Attraktionen starten, auf die wir gestern noch jeweils über 45 Minuten gewartet hätten. Lego-Racers (eine Art Achterbahn), die Drachenbahn (noch eine Achterbahn), Aqua-Racers (ein Karussel im Wasser), alles das hatten wir dieses Mal ohne Wartezeiten mitmachen können. Was für ein Spass!. Im Laufe des Vormittages wurde das Wetter immer besser und die Warteschlangen dementsprechend länger.
In der "Westernstadt" gönnten wir uns eine Mittagspause mit originalem "Cowboysteak" und anderen Leckereien. Dabei unterhielt uns eine Countryband. Anschließend ging es noch zur Goldsuche, Indianer boten Schmuck an, und eine Wildwasserfahrt mit dem Kanu durfte auch nicht fehlen.
Im Park gibt es noch vieles mehr zu erleben. Aber das würde hier den Rahmen sprengen. Daher empfehlen wir ein Blick auf die Internetseiten von Legoland. Gegen 16.30 h gingen wir dann zum Campingplatz zurück und haben den restlichen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein und ein wenig sommerlichen Temperaturen verbracht. Kristina hat sich dann noch auf der Sprungmatte endgültig austoben können. Aber müde wurde sie auch danach nicht. Woher nimmt das Kind bloß diese Energie??? Hätten wir abends mal auch noch so viel Power!

29.7.2004 - Von Billund nach Frederikshavn


Minigolf auf dem Campingplatz
in Frederikshavn
Adieu Legoland! Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück fuhren wir weiter in Richtung Frederikshavn – morgen soll es mit der Fähre nach Schweden gehen. Wir beschließen, als wir Frederikshaven ankommen, den restlichen Tag geruhsam auf dem Campingplatz zu verbringen. Wir nutzen die Zeit, um einmal in aller Ruhe durch die Dünen an den Strand zu wandern. Da es allerdings noch recht frisch war, war der Strand entsprechend leer. Wir liefen ein wenig durch das Wasser und gingen anschließend zum Campingplatz zurück. Dort wurde dann unser erstes "Minigolf-Turnier" in diesem Urlaub ausgetragen. Kristina hielt sich für ihr erstes Spiel sehr gut. Nach dem Spiel mussten wir noch den Spielplatz besuchen, die großen Hüpfkissen hatten es Kristina angetan. Bis zum Einbruch der Dunkelheit sprang sie dann auf diesen Kissen herum.

30.7.2004 - Von Frederikshavn (Dk) nach Billingsfors (S)


Stena Jutlandica in Frederikshavn

An Bord der Stena Jutlandica
Heute geht es nach Schweden! Wir hatten unsere Überfahrt für den Vormittag gebucht und fuhren daher zeitig vom Campingplatz zum Anleger. Mit der Stena Jutlandica ging es in etwas mehr als 3 Stunden von Frederikshavn nach Göteborg. Dabei ist die Einfahrt nach Göteborg durch das Schärengebiet im wieder ein tolles Erlebnis. Im Hafen von Göteborg lag dann auch die "Stena Germanica" mit der wir schon einmal vor ein paar Jahren gefahren sind. 

Nach dem Betrieb in Legoland wollten wir jetzt einfach mal ausspannen. So ließen wir Göteborg hinter uns und fuhren wir weiter in Richtung Dalsland. Der erste von uns angesteuerte Campingplatz war leider schon voll (das ist uns bisher noch nie passiert) So ging es dann noch einige Kilometer weiter, bis wir dann den Campingplatz Billingfors am Laxsjön erreichten. Hier wollten wir für einige Tage Station machen. 

Bei unserer Ankunft begrüßte uns das herrlichste Sommerwetter. Ein toller Platz, noch viele freie Stellplätze, ein Spielplatz für unsere Tochter und auch ein Badestrand – was wollen wir mehr? Dieser Platz sollte unser Quartier für die nächsten Tage bleiben. Natürlich wurde, nachdem wir uns niedergelassen haben, noch ein Bad im See genommen.

31.07.2004 - Billingsfors am Laxsjön (S)


Schleuse in Bengtsfors

Nach dem Unwetter:
Campingplatz Billingsfors
Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir uns unsere Räder geschnappt und sind am Laxsjön entlang nach Bengtsfors geradelt. Der Radweg führte uns ungestört über Waldwege entlang des Sees vorbei an einigen Badeplätzen bis nach Bengtsfors hinein. Wir sahen uns ein wenig in Bengtsfors um und kauften noch einige Lebensmittel für die nächsten Tage ein. Anschließend ging es mit dem Rad auf der gleichen Strecke zurück.
Am Nachmittag wurde dann ausgiebig im See gebadet. Als wir das Wasser wieder verließen, zeichneten sich am Horizont dunkle Unwetterwolken ab, die schnell zu uns heraufzogen. Daher ging es im Laufschritt zu unserem Wagen zurück, um unsere Sachen vor dem Regen zu schützen. Kaum waren wir am Wagen, ging es auch schon los. Nach kurzer Zeit hörte das Unwetter wieder auf, und die Sonne kam heraus, gerade so, als ob nichts gewesen wäre. Ein faszinierendes Naturschauspiel. Nach dem Abendessen maßen wir noch einmal unsere Kräfte bei einer Partie Minigolf. Kristina spielte schon deutlich besser als das erste Mal. 

01.08.2004 - Billingsfors am Laxsjön (S)


Badeplatz am Laxsjön

Laxsjöns Camping
Während der nächsten Tage fuhren wir die Umgebung mit unseren Rädern ab. Wir besuchten die Orte Långsbron und Dals Långed im Süden des Laxsjön. Auf unserem Weg, der uns am Laxsjön entlang führte, stießen wir immer wieder auf lauschige Badeplätze und interessante An- und Aussichten.
Nachmittags genossen wir die Ruhe auf unserm Campingplatz. Natürlich wurde wieder gebadet, und abends war Spielen in den verschiedensten Formen angesagt. Die Zeit verging wie im Fluge.

03.08.2004 - Von Billingsfors an den Klarälven


Floß auf dem Klarälven
Da uns das Wetter heute morgen im Stich ließ (der Wetterbericht sagte Regenwetter voraus), beschlossen wir, unsere Fahrt in den Norden weiter fortzusetzen. Als Endziel unserer Reise haben wir uns in den vergangenen Tagen den Siljan-See auserkoren. Somit machten wir uns auf den Weg. Leider blieb es bis zum Nachmittag bei dem Regenwetter. Aus diesem Grunde fuhren wir auch ohne große Zwischenstopps weiter. Erst am Nachmittag, nördlich des Vänern Sees, wurde das Wetter langsam wieder besser. Es blieb allerdings frisch. Wir übernachteten auf dem "Klarälvens Camping" bei Torsby. Der Platz liegt direkt am Klarälven, einem Fluß, der gerade bei Kanu- und auch Floßfahrern sehr beliebt ist. Auf dem Klarälven konnten wir dann auch ein entsprechendes Floß beobachten.

04.08.2004 - Vom Klarälven nach Mora


Ausstellung von Waldarbeitsgeräten
im Siljansfors skogmuseum
Heute morgen fuhren wir weiter in Richtung Siljan-See. Unterwegs machten wir einen Zwischenstopp bei dem "Siljansfors skogmuseum" (ein Wald- und Naturmuseum), welches uns interessante Einblick in die Waldbewirtschaftung und das Leben der Waldarbeiter vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert verschafft. Danach sind wir noch über einen Waldlehrpfad gelaufen, der uns über Pflanzen und Tiere der Umgebung informierte. Anschließend fuhren wir noch den restlichen Teil der Strecke, bevor wir am frühen Nachmittag auf dem Campingplatz in Mora einchecken konnten. Das Wetter meinte es wieder gut mit uns, es war ein schöner sonniger Sommernachmittag, den wir dann auch ganz gemütlich mit Baden und Spielen sowie einem Abendessen vom Grill verbrachten.

05.08.2004 - Mora / Siljan-See


Zieleinlauf des "Wasa-Laufes" in Mora
Die Stadt Mora ist vielen Wintersportbegeisterten vor allem als Zielort des alljährlichen Wasa-Laufes (Skilanglaufes) bekannt. Entsprechend findet sich dort auch ein Museum, welches über die Tradition des Wasa-Laufes informiert. Wir liessen es uns nicht nehmne, dort einmal hereinzuschauen. 

Das Zentrum von Mora bietet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten in einer kleinen Fußgängerzone. Es war sehr interessant, in die dortigen Geschäfte, vor allem die Handwerksläden, einmal hineinzuschnuppern.

Herstellung der Dalarna-Pferdchen in Nusnäs

Die Gegend um Mora ist auch bekannt als eine der Heimatstätten der Dala-Häst, den kleinen geschnitzten, rot bemalten Holzpferdchen, die überall in Schweden zum Verkauf angeboten werden. Um einmal selbst zu sehen, wie diese Pferdchen hergestellt werden, wollten wir heute eine der Produktionsstätten aufsuchen. Mit dem Fahrrad fuhren wir bei herrlichem Wetter nach Nusnäs, wo gleich mehrere Fabriken zu finden sind. Dort konnten wir die Herstellung der Pferdchen – vom Holzblock sägen über das Schnitzen und Bemalen – bewundern. Erstaunlich sind vor allen die handwerklichen schnellen Schnitzer und Malerinnen, die ihr Handwerk aus den Effeff beherrschen. 
  

Dalarna-Pferdchen in XXL
Natürlich mussten nach der Besichtigung einige Pferdchen die Reise nach Ostfriesland antreten. Übrigens, auf Wunsch gibt es diese Holzpferdchen auch in Übergröße.

06.08.2004 - Mora - Söllerön / Siljan-See


Heimatmuseum auf Sollerön

Altarraum der Kirche von Sollerön
Als Ziel und heutigen Radtour hatten wir Sollerön, die größte Insel im Siljan-See, ausgewählt. Zunächst konnten wir über Seitenstraßen und Waldwege in Richtung Sollerön fahren. Den letzten Teil des Weges mussten wir dann leider auf einer stärker frequentierten Landstraße zurücklegen, was aber unserer Tour keinen Abbruch tat. Auf Sollerön konnten wir wieder von der Hauptstraße abbiegen. Unsere Tour führte uns an mehreren Steingräbern und Fluchtburgen vorbei zu einem kleinen Heimatmuseum.

Im Heimatmuseum gab es, wie in vielen anderen kleinen Museen auch, die Möglichkeit, bei einem Kaffee ein frisch gebackenes und geschmiertes Smörebröd zu genießen. Weiter gab es im Heimatmuseum Informationen über das Leben auf Sollerön in den letzten Jahrhunderten. 

Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es weiter in das Dorfzentrum. Dieses wartete mit einer sehenswerten, allerdings nicht ganz so alten Kirche auf. Im Besucherzentrum konnte man noch weitere Informationen über Sollerön bekommen.

Langsam wurde es Zeit, den Rückweg anzutreten. Wir fuhren mit unserem Rädern zurück nach Mora und bummelten dort noch ein wenig durch die Geschäfte. Anschließend ging es zurück zum Campingplatz.


Blick vom Siljan-See nach Mora
Da während unseres Besuches ein kleiner Jahrmarkt in Mora stattfand, ließen wir es uns nicht nehmen, auf Wunsch unserer Tochter diesen zu besuchen. Sehr schön war aus dem Riesenrad ein Blick über das abendliche Mora sowie den Siljan-See. Nach ein paar weiteren Karusselfahrten ging es dann zurück zum Wohnmobil.

07.08.2004 - Von Mora nach Orsa


Bärenpark Orsa-Grönklitt

Sonnenuntergang am Orsa-Sjön
Auf Wunsch unserer Tochter ging es heute weiter. Zunächst stand der Bärenpark in Orsa-Grönklitt auf dem Programm. Von verschiedenen Aussichtspunkten konnten wir die in riesigen Freigehegen lebenden Bären besichtigen. Vor allem die mit ihrer Mutter spielenden Kleinen hatten es unserer Tochter angetan. Sie konnte nicht genug zuschauen. Vom Bärenpark aus hatte man auf der "Gipfelstube" einen herrlichen Ausblick über Orsa und den Orsa-Sjön sowie über die weitläufigen angrenzenden Waldgebiete.
Da es heute einer der heißesten Tage in unserem Urlaub zu werden schien, fuhren wir anschließend auf den nächsten Campingplatz, der sich in Orsa befindet und stürzten uns dann in die Fluten. Da der See hier sehr flach ausläuft und einen sehr großen Sandstrand hatte, war das Wasser extrem warm, man konnte sich stundenlang darin aufhalten. Sehr kinderfreundlich, dementsprechend war Kristina nicht aus dem Wasser zu bekommen. Zum Abendessen wurde - wieder einmal - gegrillt.

08.08.2004 - Orsa


Campingplatz in Orsa
Da sich das Wetter wieder anschickte, uns einen heißen Sommertag zu bescheren, beschlossen wir, auch aufgrund der idealen Bademöglichkeiten, heute einen Ruhetag einzulegen. Wir nutzten das Sommerwetter, um uns zu sonnen und im See zu baden. Zwischendurch radelten wir kurz durch Orsa und schauten uns ein wenig um. Aufgrund des Sonntages hatten die meisten Geschäfte geschlossen, und so fuhren wir wieder zum unserem Campingplatz und nutzten das gute Wetter zum Spielen und Baden.

09.08.2004 - Von Orsa nach Leksand


Paraglider am Gesundaberget
So langsam neigte sich unser Urlaub dem Ende zu. Es wurde Zeit, sich wieder in Richtung Süden zu bewegen. Zunächst einmal fuhren wir zum Gesundaberget. Im Winter ist dort ein beliebtes Skigebiet, im Sommer gibt es viele Wandermöglichkeiten. Wir fuhren zunächst mit dem Sessellift zur Bergstation und konnten von dort eine tolle Aussicht über den Siljan-See bis nach Mora genießen. Der Gesundaberg ist im Sommer auch einer der beliebten Berge für Paraglider, die sich an ihren Schirmen hängend ins Tal gleiten ließen. Es muß schon toll sein, hier in aller Ruhe durch die Lüfte zu schweben und die Aussicht zu genießen. Wir bewunderten eine Zeitlang noch die Paraglider, bevor wir uns wieder nach unten begaben. Nach diesem Abstecher fuhren wir weiter in die südlichste Stadt am Siljan-See, nach Leksand.

10.08.2004 - Leksand / Siljan-See


In Leksand

Badespaß auf dem Campingplatz Leksand
Heute war vor allem ein „Badetag“ angesagt. Zunächst einmal konnten wir im Pool, der mit einer großen Wasserrutsche ausgestattet war, baden. Wie oft wir und vor allem Kristina gerutscht sind, können wir nicht mehr sagen, aber das ständige Hochlaufen zur Rutschbahn ging nachher ganz schön in die Beine. So setzen wir uns anschließend vor unser Wohnmobil und entspannten uns bei der Lektüre unserer Bücher.

Am Nachmittag besuchten wir dann Leksand, schauten uns in der Stadt um und tätigten ein paar Einkäufe.

11.08.2004 - Leksand / Siljan-See


Heimatmuseum in Tällberg

Hauseingang bei Tällberg
Unsere heutige Fahrradtour führte uns nach Tällberg, einem kleinen Ort in der Nähe Leksands. Die Strecke war angenehm zu fahren, es waren, wie oft in Schweden, nur wenige Autos auf der Strecke unterwegs. Unterwegs fuhren wir an verschiedenen Häusern mit schön bemalten Eingängen vor.
In Tällberg selbst fuhren wir als erstes auf den Aussichtsberg zum Heimatmuseum. Der Aufstieg (mit dem Rad) war sehr steil, so dass wir einen Teil des Weges schiebenderweise zurücklegen mussten. Oben angekommen, wurden wir aber mit einer herrlichen Aussicht und einer leckeren Zwischenmalzeit belohnt. Wir genossen die Aussicht über den Sijan-See und schauten uns noch ein wenig im Museum um. Zurück ging es dann ziemlich schnell und vor allem ohne Anstrengung.

12.08.2004 - Von Leksand nach Borensberg

Nun wurde es wirklich Zeit: die Ferien neigten sich endgültig dem Ende zu. Für heute hatten wir noch einen großen Weg vor uns. Doch zunächst besuchten wir noch ein Einkaufszentrum für vor allem technische Waren, die Firma Clas Ohlson. Das Sortiment wich deutlich von dem der deutschen Kaufhäuser ab. So war das Schmüstern wirklich interessant. Danach ging es weiter in Richtung Heimat. Bis auf ein paar kleine Zwischenstopps ging es heute runter bis nach Borensberg am Göta-Kanal. Leider regnete es dort, so dass unsere vorgesehen Radtour am Göta-Kanal ausfallen musste.

13.08.2004 - Von Borensberg nach Värnamo


Blick vom Brahehus in Richtung Gränna

eine leckere Spezialität:
Eis "made in Sweden"
Da es immer noch regnete, fuhren wir gleich nach dem Frühstück weiter. Unsere Route führte um am Vättersee entlang. Erste Rast machten wir beim "Brahehus", einer Schloßruine oberhalb des Sees, von der man eine tolle Aussicht auf den See sowie auf Gränna und die vorgelagerte Insel Visingsö hat. Anschließend ging es weiter nach Gränna, der Heimat der Polkagrisar (das sind rot-weiß gestreifte Zuckerstangen). Am Hafen genossen wir bei wieder schönem Wetter Kaffee und warme Waffeln mit Schlagsahne ("Vafflor med sylt och grädde"). Wir spazierten am Hafen herum und beobachteten das Kommen und Gehen. Danach fuhren wir weiter nach Värnamo, wo wir dann die letzte Nacht unseres Urlaubs verbrachten.

14.08.2004 - Värnamo - Aurich


Blick von der Fähre auf Helsingborg
Von Värnamo aus ging es direkt nach Hause. Bevor wir Schweden über Helsingborg verließen, machten wir noch einen Abstecher und deckten uns für die nächsten Monate mit "schwedischen Vorräten" ein - so haben wir dann noch ein wenig Schweden zu Hause. Mit der Fähre ging es dann über dne Öresund nach Helsingör. Die Fahrt durch Dänemark verlief bei schönem Wetter ohne besondere Zwischenfälle. Unsere letzte Fähre in diesem Urlaub brachte uns dann von Rödby nach Puttgarden, wo wir bei einem schönen Sonnenuntergang die ersten Kilometer in Deutschland zurücklegen konnten. Auch die weitere Fahrt verlief ruhig, so dass wir spät abends wieder zu Hause eintrafen.