Reiseziele‎ > ‎Norwegen‎ > ‎

1993 - Norwegen: Reiseziel Nordkap

Ein Reisetagebuch

13. Juni: Abreise

Am frühen Sonntagmorgen geht es raus aus den Federn. Unser Wohnmobil wartet bereits gepackt vor unserer Haustür in Aurich/Ostfriesland. Über Bremen und Hamburg reisen wir nach Puttgarden (Fehmarn). Via Vogelflugline geht es über Dänemark nach Schweden (Helsingborg). Bis nach Südschweden reicht es, dann wollen wir noch ein paar Stunden relaxen. Auf dem Campingplazu in Örkelljunga erholen wir uns von dem ersten langen Reisetag und schlafen erst einmal richtig aus.

14. Juni: Örkelljunga - Gränna

Am Vormittag geht es weiter Richtung Norden über die E4. Über Ljungby und Jönköping erreichen wir am späten Nachmittag bereits Gränna am Vättersee. Hier übernachten wir auf dem Campingplatz. Zur eine Seite eine hervorragende Aussicht auf den Vättersee und die Insel Visingsö, auf der anderen Seite der Höhenzug Grännaberget. Bei Sonnenschein können wir unseren ersten Abend verbringen.

15. Juni: Gränna - Stockholm - Helsinki

Frühmorgens gestartet, erreichen wir mittags bereits Stockholm. Da uns noch Zeit bleibt, besuchen wir das schwedische Möbelhaus (IKEA) in Schweden. Ein riesiges Möbelhaus - dagegen sind die deutschen Filialen klein. Anschließend geht's zur Fähre nach Helsinki/Finnland. Mit dem neuesten Schiff der Silja Line, die gerade erst in Dienst gestellte Silja Europa legen wir ab. Das Wetter ist etwas naßkalt. So besichtigen wir das Schiff. Ein gewaltiges Schiff. Vom obersten Deck können wir auf die Dächer Stockholms herabblicken. Die Aussicht ist - unter Berücksichtigung des Wetters - sehr gut. Vor uns ein Schiff der zweiten Linie nach Finnland - Viking Line. Unterwegs können wir diese Fähre überholen. (Sie trifft etwa 1/2 Stunde nach uns in Helsinki ein.) In unserer Fähre fühlen wir uns wie in einem riesigen Freizeit- und Einkaufszentrum. Duty Free Shops, Schnellimbiß, verschiedene Restaurants, Bars mit Live-Musik lassen die Nacht zum Tage werden. Neben dem Einkauf stehen einige Tanz-Runden mit Live-Musik auf dem Programm. Um Mitternacht dann noch eine Show-Einlage. Ist schon irre, was einem hier so alles geboten wird. Die Nacht ist wieder einmal viel zu kurz.

16. - 17. Juni: Helsinki

Am nächsten Morgen noch ein großes Frühstücksbüffet, mit Panoramaausblick auf die vor Helsinki liegenden Schären. Zur Hafeneinfahrt begeben wir uns auf das Aussichtsdeck. Ist Helsinki "klein"! (Oder, von Helsinki aus betrachtet - was für ein riesiger Pott). Um 9.00 Uhr Ortszeit (MESZ - 1) verlassen wir mit unserem Wohnmobil unser Traumschiff. Da noch nichts los ist, finden wir in zentraler Lage einen kostenfreien Parkplatz. Anschließend besichtigen wir Helsinki. Eine Bootsfahrt zur vorgelagerten Insel Suomenlinna darf natürlich nicht fehlen. Hier wird nochmal deutlich, wie imposant unsere Fähre ist. Nach einem Spaziergang auf der Insel setzen wir wieder nach Helsinki über. Das Abendessen noch schnell besorgt, dann geht es weiter nach Lathi. Der Campingplatz liegt direkt an einem See. Wir haben jetzt erst einmal unsere Eindrücke zu verdauen. Da auch das Wetter gut ist, beschließen wir, einen Tag Ruhepause einzulegen.

18. Juni: Helsinki - Lathi - Viitisaari

Am Vormittag besichtigen wir das Stadtzentrum von Lathi. Anschließend geht es zu den Skisprungschanzen, die mit etwas Phantasie aussehen wir drei verschieden große, nebeneinandergestellte Sonnenstühle. Von der größten Schanze ein weiter Ausblick auf die Umgebung. Da das Wetter nicht mehr gut ist, etwas diesige Sicht. Im Auslauf der Schanze finden wir ein großen Freibad - wenn da man kein Skispringer drin landet! Aber jetzt ist ja Sommer. Nach dem Mittagessen geht's weiter Richtung Norden. Die Straße führt über Inseln und Seen, überall um uns ist Wald. Ein paar einsame Ortschaften tauchen vor der Windschutzscheibe auf und verschwinden wieder im Rückspiegel. In Viitisaari übernachten wir auf dem Campingplatz.

19. Juni: Viitisaari - Oulu - Olhava

Wir stoßen weiter gen Norden. Über endlose Straßen, durch Wälder und an Seen entlang, erreichen wir Oulo, eine Industriestadt im nördlichsten Teil der Ostsee. Nach einem unserer seltenen Restaurantbesuche am Mittag gehen wir noch kurz einkaufen.Anschließend erreichen wir in Olhava an der Ostsee unseren nächsten Campingplatz. Draußen ist es zwar sonnoig, aber ein kalter Wind weht. Ein Saunabesuch heizt einen dann so richtig wieder auf.

20. Juni: Olhava - Kemi - Rovaniemi

Am Morgen geht es bei herrlichem Sonnenschein weiter nach Kemi. Eine Attraktion gibt es hier (allerdings besonders attraktiv erst im Winter): den Eisbrecher Sampo. Das Schiff, inzwischen umgebaut zu einem Touristenschiff, geht im Winter auf verschieden große Kreuzfahrten durch die zugefrorene Ostsee. Muß schon etwas besonderes sein. Im Sommer liegt die Sampo im Hafen und wird als Cafe genutzt. Schon komisch, im Sommer an den eisigen Winter hier oben im Norden zu denken. Nach einigen Stunden weiterer Fahrt erreichen wir unser nächstes Ziel, den Polarkreis, am frühen Nachmittag bei Rovaniemi. Das Wetter hat sich weiter gebessert, wir genießen die angenehme Wärme der Sonne. Am Polarkreis selber wurde ein riesiges Touristenzentrum errichtet. Informationen satt. Und auch wohnt hier (lt. finnischen Märchen) der Weihnachtsmann. Dementsprechend gibt es das ganze Jahr über einen Weihnachtsmarkt. Und auch der Weihnachtsmann war dort. Er war bereits wieder in den Vorbereitungen für das nächste Weihnachtsfest. Unseren Wunschzettel haben wir dann auch dagelassen...
Nach dem Besuch des Polarkreiszentrum fuhren wir noch einmal nach Rovaniemi zurück. Eine kurze Besichtigung des Ortes, anschließend ging es weiter Richtung Norden. Übernachtet haben wir dann mit einem weiteren Wohnmobil (Gruß an Jena) am Rande der Hauptstraße auf einem Parkplatz. Zum erstenmal konnten wir die Mitternachtssonne genießen. Ob wir wohl bei soviel Licht schlafen können ?!

21. Juni: Rovaniemi - Sodankyla - Taankavaara

In Sodankyla besichtigen wir eine alte Kirche der Samen. Durch seine Einfachheit gefällt uns das Gebäude sehr gut. Der einzige Schmuck sind neben ein paar Verzierungen aus Holz einige frische Birkenzweige. Auf der Weterfahrt erreichen wir in Tankavaara die "Goldwäscherstadt" Finnlands. In einem Museum wird das karge Leben der Goldwäscher dargestellt. Wer will, kann es auch einmal selbst versuchen. Gefundenes Gold darf behalten werden. Am Nachmittag genißen wir den Aufenthalt in einem Erlebnisbad, welches sich in einem Hotel befindet. Es ist richtig entspannend, mal so in warmen Wasser zu relaxen. Als wir das Bad verlassen, trauen wir unseren Augen kaum: Es schneit! Und das am Sommeranfang. Das schreckt uns jedoch nicht ab, wir fahren weiter Richtung Inari See. Nach einer kurzen Begegnung mit Rentieren und einem Elch (er wollte sich aber nicht fotografieren lassen) übernachten wir an einem kleinen See.

22. Juni: Taankavaara - Inari -  Lakselv

Am Inari See besuchen wir einen Aussichtturm. Die Anfahrt ist mit unserem Wohnmobil bei einer Steigung von über 20 % nur mit Mühe zu schaffen. Der Ausblick ist leider aufgrund des heute schlechten Wetters miserabel. Vom See ist so gut wie nichts zu sehen. Aber es werden Alternativen geboten. Informationen über das Leben rund um den Inari See, früher und heute. Und bei einem Kaffee darf man auf bessere Sicht hoffen. Wenigstens ist es hierdrin warm und windgeschützt. Weiter geht's. Als wir die Grenze nach Norwegen überschreiten, ändert sich auch wieder die Landschaft. In Finnland waren auf den letzten paar hundert Kilometern nur noch Wälder und Seen, reine Naturlandlandschaft.In Norwegen kehrt mit Dörfern, teilweise sogar Ackerbau bereits kurz nach der Grenze die Zivilisation zurück. Noch einige Kilometer weiter, dann stellen wir uns auf den nächsten Campingplatz und übernachten in Ruhe.

23. Juni:  Lakselv - Nordkap

Wir ereichen das Nordkap!

Das Nordkap befindet sich 71° 10' 21" nördlicher Breite und gilt damit als nördlichster, per Straße erreichbarer Punkt Europas. Das Besondere am Nordkap ist ein rd. 307 m hohes, fast senkrecht zum Eismeer abfallendes Felsplateau. Im Sommer geht hier vom 14. Mai bis zum 1. August die Sonne nicht unter. Die Mitternachtssonne ist hier ein grandioses Beispiel (soweit sich die Sonne nicht hinter Wolken versteckt). Für viele Touristen mit dem Wohnmobil ein "Muß". Auch für uns war der Besuch des Nordkaps ein Höhepunkt unserer Reise. Nachstehend unser Reisebericht:



Wir starteten am frühen Morgen des 23. Juni 1993 von unserem Campingplatz in Lakselv. Der Himmel war grau, so daß wir schon erahnten, daß uns ein entsprechendes Wetter am Nordkap erwartete. Schließlich waren wir durch das Studium vieler Reiseführer vorgewarnt. Die Straße führte uns, mit vielen herrlichen Ausblicken auf den Porsangerfjord, direkt nach Kåfjord. Von hier aus nahmen wir die Fähre nach Honningsvåg. Die Sicht wurde immer schlechter, ab Lakselver rund 40 km vor dem Nordkap an eine Umkehr zu denken, kam für uns nicht in Frage.hinter Honningsvåg stieg die Straße an, bis wir ins Vestfjordfjellet (336 m) gelangten. Dort betrug die Sicht noch knapp 10 m. Wohin wir sahen, nur weiße Fläche. In der Luft der Nebel (oder waren es schon die Wolken), links und rechts der Straße lag noch Schnee, nur die Straße war als ein schwarzer Strich zu erkennen. Ab und an kamen und noch ein paar Autos entgegen, so daß wir zumindest wußten, wir waren auf dem richtigen Weg. So ging es die letzten 30 km bis zum Nordkap.

Am Nordkap angekommen (gegen 17.00 Uhr), wurden wir gegen eine Gebühr auf einen großen Parkplatz gelassen, auf dem auch übernachtet werden darf. Auf dem Parkplatz standen einigen Wohnmobile und auch Caravans.

Wir gesellten uns zu der Gruppe die wir erkennen konnten. Dann stiegen wir aus unserem Wohnmobil aus und gingen (besser: wir irrten durch den Nebel) Richtung Nordkap. Dann waren wir endlich auf dem Felsplateau. Ein Blick über die Brüstung - wir waren enttäuscht, nichts war zu erkennen. Naja, bei 10 m Sichtweite. Daher begaben wir uns anschließend in die Nordkaphalle, um uns aufzuwärmen und einen Kaffee zu trinken. Über einen Tunnel konnte man von der Nordkaphalle zu einer unterirdischen, in den Fels gesprengten Aussichtshalle gelangen. Leider war auch von hier aufgrund des Nebels kein Ausblick auf das Eismeer möglich. Dafür konnten wir die interessante, in Form eines Amphitheaters angeordnete Halle ausführlich betrachten. Wir sahen uns noch einige Zeit um, und gingen anschließend in unser Wohnmobil zurück. Ein paar Postkarten vom Nordkap an Familie und Freunde.

Gegen 22.00 Uhr, wir waren gemütlich am Lesen, hörten wir draußen mehr und mehr Stimmen. Der Nebel lichtete sich. Also, nichts wie raus aus dem Wagen, Foto- und Videokameras mit, und hin zum Nordkap, bzw. zum davor gelegenen Felsen. Auf einmal war viel mehr zu sehen: die Sonne brach stellenweise durch den Nebel, wir konnten bis hinunter zum Eismeer blicken (Geht das tief runter!) und auch den Nordkapfelsen in seiner Größe bewundern. Und dazwischen schoben sich immer wieder einige Nebelschwaden. Einfach traumhaft. Wir konnten uns nicht satt sehen.

Die nächsten drei Stunden (bis nach Mitternacht) verbrachten wir dann draußen.Wir gingen zwischendurch zu unserem Wohnmobil zurück, um einmal zu sehen, wie viele Fahrzeuge sich auf dem Parkplatz befanden. Um uns einen genauen Überblick zu verschaffen, kletterten wir auf das Dach unseres Fahrzeugen. Der Parkplatz war voll von Wohnmobilen und Caravans, zwischendurch auch einige Biker (mit Zelt). Vor der Nordkaphalle standen über 50 Busse aller Herren Länder. Während wir noch den Rundblick weier vollzogen, hörten wir auf einmal von unten Stimmen: "Moin, moin, fallt do man nich' runner". Unten standen vier Ostfriesen, die auch mit Wohnmobilen zum Nordkap gefahren sind. Während unserer Begrüßung plötzlich: "Sünd ji nich de Broer van de Mann of Sabine - un hebbt ji nich in letzt Weeken heirat?" Wir bekamen den Mund nicht zu. Es stellte sich im Verlaufe unserer weiteren Unterhaltung heraus, daß wir uns bereits auf dem Polterabend meines Bruders getroffen hatten. "Ist die Welt klein!"

Die Sicht hatte sich während unseres Gespräches weiter verbessert. Es trafen aber auch immer mehr Menschen ein. Um Mitternacht war der Platz auf dem Nordkapplateu von Menschen übersäät. Nach einer weiteren Stunde hatten sich die Menschen wieder verlaufen, in ihre Fahrzeuge zurückgezogen oder auch den Rückweg zur Unterkunft per Bus angetreten. Das Nordkap gehörte endlich wieder uns. Bevor wir uns auch zum Schlafen zurückzogen, haben wir noch eine Zeitlang in Ruhe den beginnenden Tag genossen.

Am nächsten Morgen dann strahlender Sonnenschein. Keine Wolke mehr am Himmel. Und ein wahnsinnig toller Blick auf das Eismeer. Wir hätten noch Tage bleiben können. Nachdem wir uns noch einmal gründlich umgesehen hatten, verließen wir dann das Nordkap.

24. Juni: Nordkap - Skarsvåg - Kafjord 

Nach einem abschließenden Sparziergang am Vormittag zieht es uns weiter. Wir bleiben noch auf Magerøy. Denn neben dem Nordkap selbst hat die Insel auch weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Vom Nordkap aus geht unsere Fahrt nach Skarsvåg, dem nördlichsten Fischerdorf der Welt. Bei herrlichen Sonnenschein bietet der Ort mit seinem Hafen einen idyllischen Anblick. Und die Fischerboote im Hafen - was für kleine Nußschalen. Das Wetter ist sehr schön, also beschließen wir, noch eine kleine Wanderung zum Kirkeporten einzuschieben. Kirkeporten ist eine durch Wind und Wetter geformte Felsformation, die einen Durchlaß hat, der an ein gotischen Kirchentor erinnert. Von dort genießen wir noch einmal in aller Ruhe einen Blick auf den Nordkapfelsen. Herrlich, so abseits der Menschenmassen noch einmal die Seele baumeln zu lassen. Übrigens, in Skarsvåg gibt es sogar einen Campingplatz. Wer die Einsamkeit sucht, in diesem Ort findet er diese gleich neben dem Nordkap. Über Honningsvåg kehren wir dann zurück zur Fähre. Nach der Rückkehr auf das Festland lassen wir den Abend (o Schreck - wie spät ist das schon?!) in der Mitternachtssonne ausklingen.

25. Juni: Kafjord - Hammerfest - Alta

Von Kafjord fahren wir wieder in Richtung Süden. Nach einiger Stunden Fahrt - die kahle Landschaft ist einfach zu faszinierend - erreichen wir mit Hammerfest die nördlichste Stadt der Welt. Hier sehen wir uns um - kleiner Marktplatz mit verschiedenen Verkaufsständen, diverse Geschäfte. Im Hafen liegt ein Kreuzfahrtschiff. In der Nähe des Marktplatzes führt eine Treppe auf eine Anhöhe. Von hier aus ein hervorragender Überblick über die Stadt. Die Stadt bietet leider keine allzu vielen Sehenswürdigkeiten, interessant ist es dennoch. Nach einer kleinen Stärkung fahren wir weiter Richtung Alta und übernachten dort auf dem Campingplatz. Ausschlafen ist angesagt.

26. Juni: Alta - Storsteinnes/Lyngen

Nach einem ausgiebigen Frühstück ziehen wir weiter Richtung Süden. Die Landschaft verändert sich mit jedem Kilometer, den wir gen Süden fahren. Wir lassen uns viel Zeit und genießen die Veränderungen bei einigen ausgiebigen Rastpausen, ehe wir auf einem Stellplatz auf der Insel "Lyngen" bei Storsteinnes übernachten.

27. Juni: Storsteinnes -  Tromsø

Am nächsten Morgen schlafen wir noch einmal gründlich aus. Nach dem Mittagessen fahren wir dann weiter und setzen mit der Fähre nach Tromsø über. Hier besichtigen wir zunächst die Eismeerkathedrale. Die Architektur dieser modernen Kirche ist schon einmalig. Auch der Ausblick auf den Fjord ist einmalig. Das Wetter ist wieder hervorragend, daher beschließen wir, den "Stadtbummel" zu verschieben. Statt dessen fahren wir mit der Gondelbahn "Fjellheisen" auf den Storsteinen (Hausberg Tromsø's). In einigen Talmulden liegt noch der Schnee, und so tollen wir ausgeiebig im Schnee herum. An der Bergstation genießen wir bei einem Kaffee dann noch einmal den herrlichen Panoramablick auf Tromsø, ehe wir wieder mit der Gondelbahn ins Tal schweben.

28. Juni:  Tromsø - Harstad

Von unserem Campingplatz aus fahren wir noch einmal nach Tromsø, um die Innenstadt zu besichtigen. Hier sind wieder Einkaufmöglichkeiten, und so wird die Zeit genutzt, die Vorräte wieder etwas aufzufüllen. Das Stadtzentrum selber bietet in einer Fußgängerzone die Möglichkeit, sich abseits vom Autoverkehr zu bewegen. Nach einer Besichtigung des Doms, der für uns aber keine Besonderheiten bietet, verlassen wir dann die Stadt und fahren weiter.

29. Juni: Harstad - Narvik - Ulusvåg

Wir machen in Harstad Rast. Wir schauen uns hier nur kurz um, dann geht es weiter nach Narvik Die Erzstadt macht von der Anlage der Eisenbahn einen gewaltigen Eindruck auf uns. Wir halten uns ein wenig auf den Fußgängerbrücken, die die Gleise überspannen, auf und verfolgen interessiert den nicht enden wollenden Verkehr der Eisenerzzüge aus Schweden. Ansonsten hinterläßt Narvik bei uns nur den Eindruck einer Industriestadt; wir fahren daher kurzentschlossen weiter. Nach einer weiteren Fähre können wir in Ulusvåg auf einem Campingplatz übernachten



Fortsetzung folgt