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2007 - Jütland

Nachdem in den vergangenen Jahren Dänemark uns immer nur als "Kurzaufenthalt" während der An- oder Abreise nach Schweden/Norwegen diente, wollten wir uns in diesem Urlaub nur auf das dänische Festland - die Halbinsel Jütland - konzentrieren. In groben Zügen wollten wir an der Westküste entlang bis an die Spitze Jütlands fahren und an der Ostküste wieder zurück. 

19. Juli: Aurich - Rendsburg

Unser erster Streckenabschnitt führte uns von Aurich über die A1 und die A7 via Hamburg und Elbtunnel nach Rendsburg. Dort übernachteten wir auf dem neu angelegten Stellplatz. Der Stellplatz ist sehr gut ausgestattet und zeichnet sich durch seine stadtnahe und doch ruhige Lage aus.

20. Juli: Rendsburg - Grønninghoved

Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir über die Grenze bis zu unserem ersten Campingplatz "Grønninghoved Strand". Für den Rest des Tages war Faulenzen und Baden angesagt. Vor allem Kristina genoß es, immer wieder die Wasserrutsche herunter zu rutschen.

21. Juli: Radtour Grönninghoved - Christiansfeld

Am heutigen Tage starteten wir unsere erste kleinere Radtour. Diese führte uns durch eine von Getreidefeldern bestimmte, leicht hügelige Landschaft nach Christiansfeld. Christiansfeld wurde von der Herrnhuter Brüdergemeine gegründet und ist heute eine kleine Stadt, in der noch viele Spuren an die Brüdergemeine erinnern.  Nach einem kurzem Bummel ging es dann wieder zurück zum Campingplatz. Am Abend machten wir noch einen längeren Spaziergang entlang der Küste und genossen die Abenddämmerung an der Ostsee.

22. Juli: Grønninghoved - Jelling - Billund

Von Grønninghoved fuhren wir zunächst nach Jelling. Der beschauliche Ort oder besser das Ensemble aus Grabhügeln, Kirche und Runenstein ist seit 1994 Weltkulturerbe und war für einige Jahrzehnte auch der Sitz der dänischen Könige. Der große Runenstein vor der Kirche, der von Harald Blauzahn errichtet wurde, ist auch eines der ersten Zeichen der Christianisierung Dänemarks. Gleichzeitig findet sich hier auch die wohl älteste Inschrift, die Dänemark und das dänsiche Volk erwähnt.

In der schlichten, aber durchaus sehenswerten Kirche aus dem 11. Jahrhundert liegen heute wieder die sterblichen Überreste des Königs Gorm dem Alten. Von den beiden Grabhügeln bei der Kirche diente der nördliche Hügel vermutlich als Grab für Gorm und seine Frau, der südliche Hügel wurde nie genutzt.

Anschließend fuhren wir weiter nach Billund - ein Besuch im "Legoland" stand für den kommenden Tag auf dem Programm. Wir checkten auf dem dortigen Campingplatz ein und kauften auch gleich die Eintrittskarten für Legoland, was sich noch als vorteilhaft erweisen sollte. 

23./24. Juli: Billund / Legoland

Heute morgen hieß es früh aufstehen: aus früheren Besuchen wussten wir bereits, dass sich gerade bei den Fahrgeschäften ein früher Start lohnt, da der Andrang erst im Laufe des Tages größer wird. Dennoch fanden sich schon frühmorgens lange Schlangen an den Eintrittskassen. Gut, dass wir die Karten bereits am Vortag auf dem Campingplatz gekauft hatten und somit direkt in den Park hineingehen konnten. Legoland war auch in diesem Jahr - wie immer - einen Besuch wert. Uns Erwachsene faszinieren immer wieder die verschiedenen Nachbauten von Orten und Gebäuden, für Kristina standen dagegen eher die Fahr- und Spielattraktionen im Vordergrund. Hier noch ein paar Eindrücke, ohne viele Worte (in früheren Reiseberichten haben wir Legoland bereits umfangreicher beschrieben).

25. Juli: Billund - Hvide Sande

Von Billund ging es heute weiter an die Westküste Jütlands, genauer gesagt nach Hvide Sande auf den Campingplatz "Nørre Lyngvig Camping". Der Platz liegt auf dem Dünenstreifen Holmsland Klit, zwischen der Nordsee und dem Ringkøbingfjord. Nach dem Überqueren des Dünenstreifens, der den Platz von der Nordsee trennt, trifft man auf einen endlos langen Sandstrand.
26. Juli: Hvide Sande
Radtour nach Hvide Sande, am Strand bummeln und Muscheln sammeln
27. Juli: Hvide Sande - Ringköbing - Thorsminde - Lemvig
Von unserem Campingplatz  "Nørre Lyngvig Camping" fuhren wir zunächst nach Ringkøbing. Nach einem Bummel durch die Stadt ging es weiter nordwärts nach Thorsminde. Hier hielten wir uns aufgrund des Sturms nur kurze Zeit auf. Anschließend fuhren wir bis nach Lemvig, wo wir dann auf dem Campingplatz "Lemvig Strand Camping" am Ufer des  Limfjords übernachteten.
28. Juli: Lemvig
29. Juli: Lemvig - Spöttrup - Hanstholm
Heute fuhren wir zur Burg Spøttrup, die als besterhaltenste mittelalterliche Burg in Dänemark gilt. Hier durften wir uns ganz als Burgherren fühlen. Anschließend ging es weiter zur Hafenstadt Hanstholm.
30. Juli: Hanstholm
Eines der gewaltigsten Festungsbauwerke des zweiten Weltkrieges liegt in Hanstholm. Heute ist diese Anlage - bzw. das, was von ihr übrig geblieben ist, ein Museum. 
Nach dem Besuch des Museums besichtigten wir noch den Ort, bevor es wieder zum Reisembil zurückging.
31. Juli: Hanstholm - Rubjerg Knude - Hirtshals
Von Hanstholm führte uns der Weg zur größten und bekanntesten Wanderdüne in Dänemark "Rubjerg Knude". Mitten in der Düne der zum Teil von der Düne zugewehte Leuchtturm Rubjergs Fyr. Danach ging es nur weinige Kilometer weiter zur ehemaligen Kirche "Mårup Kirke". Da die Steilküste, an der Kirche liegt, durch Wind und Wellen immer weiter abbricht und inzwischen weniger als 15 m hinter der Kirche liegt, ist die Kirche inzwischen aufgegeben worden. 
1. August: Hirtshals
In Hirthals besuchten wir das "Nordsøen Oceanarium". Das Nordsøen Oceanarium ist Nordeuropas gröβtes Aquarium. Besonders faszinierend fanden wir das größte Becken mit einem Inhalt von rd. 4,5 Mio. Litern Meerwasser und der ebenfalls riesigen Glasscheibe (43 cm dick) durch die wir die Fischschwärme und auch einen der seltenen Mondfische beobachten konnten. Mittags werden die Fische in diesem Becken durch einen Tauscher von Hand gefüttert.

2. August: Hirtshals - Råbjerg Mile
Der Campingplatz Råbjerg Mile befindet sich auf der Landzunge im Norden Jütlands zwischen Nord- und Ostsee am Fuße der gleichnamigen Wanderdüne und rd. 10 km südlich von der Stadt Skagen.
3. - 7. August: Skagen - Grenen - Wanderdüne Råbjerg Mile
Unsere erste Radtour führte uns zur zweitgrößten Wanderdüne Dänemarks, zur "Råbjerg Mile". Diese ist inzwischen von der Küste ein ganzes Stück landeinwärts gewandert. Von der Düne aus hat man einen tollen Blick über die Landschaft, sozusagen von der Nordsee bis zur Ostsee. Nach dem Besuch der Düne war erst mal wieder eine Grundreinigung angesagt, es ist einfach unglaublich, wo sich der Sand überall wiederfindet ;-)

Am nächsten Tag ging es mit dem Fahrrad über sehr schöne Wege zwischen den Dünen nach Skagen bzw. noch ein paar Kilometer weiter bis nach Grenen, der Nordspitze Dänemarks, da, wo Nord- und Ostsee direkt aufeinander treffen. Hier kann man im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Bein in der Nordsee und mit dem anderen Bein in der Ostsee stehen, ohne sich auseinander zu reißen. Und beobachten, wie sich die Wellen von Nord- und Ostsee treffen.

Ein wenig weiter südlich hat man vom Leuchtturm Skagen Fyr einen herrlichen Blick auf Grenen sowie auch auf Skagen. 
7. August: Råbjerg Mile - Mariager
8./9. August: Mariager
In Mariager besuchten wir das Salzcenter  Dänemark.

10. August: Mariager - Fyrkat - Grönninghoved 
Von Mariager ging es nach Fyrkat, einer ehemaligen Wikingerburg.

Aurich





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